Archiv der Kategorie: Allgemein

Schleswig-Holstein – Neue Vorträge

Lübeck per Farrahdtaxi

Reiseberichte über fremde, weit entfernte Länder gehören ja bereits zu unserem Alltagsgeschäft.

Da mag es für manchen überraschend erscheinen, dass wir uns aktuell der näheren Umgebung widmen. In einer Rundtour – natürlich per Wohnmobil – erkunden wir das meerumschlungene nördlichste Bundesland, Schleswig-Holstein.

Schleswig Holm und Dom

Dass diese spannende Entdeckungsreise auch in mehreren DiaVorträgen mündet (ein begleitender Reiseführer ist in Arbeit), kommt für diejenigen, die uns kennen, sicherlich nicht unerwartet.

Wolf Janosch

Drei Reiseberichte / Diavorträge können ab Januar 2018 präsentiert werden.

Näheres zu Termin und Ort gibt es wie gewohnt unter Termine.

Saisonauftakt mit Fotoausstellung und Diavortrag

Australien lautet das Thema, womit wir unsere Vortragssaison 2017/18 einläuten. Auf dem Programm stehen eine Fotoausstellung und der Start zu einer Rundtour Australien (Teil 1: Reisebericht / Diavortrag – Montag, 11. Sept. 2017, 18h, Sparkasse Holstein, 23843 Bad Oldesloe).

Hier geht es zur Beschreibung der Fotoausstellung: https://ga-wo.leichsenring.net/kreativ/?page_id=2135

Und die Rundtour ( Reiseberichte / DiaVorträge) wird fortgesetzt am:

TEILE 2 + 3

In den tropischen Norden Australiens OSTEN

Sonntag 03. Dezember 2017 – 14.30 Uhr

Kein Krokodil kann klettern Australiens NORDEN

Sonntag 03. Dezember 2017 – 16.00 Uhr Eintritt: frei(willig)

Historischer Rathaussaal im KuB

23843 Bad Oldesloe

Beer-Yaacov-Weg 1

Selbstkostenpreis  

TEIL 4

Durchlöcherte Einsamkeit

Australiens WESTEN

Dienstag 06. Februar 2018 – 19.00 Uhr

Eintritt: €4,00

eine Veranstaltung der VHS Bad Oldesloe

Historischer Rathaussaal im KuB

23843 Bad Oldesloe

Beer-Yaacov-Weg 1

Unsere weiteren Vortragsthemen: https://ga-wo.leichsenring.net/reisen/?page_id=9

und deren Termine: https://ga-wo.leichsenring.net/reisen/?page_id=4

Vielleicht ist auch für Sie / Euch etwas dabei.

Wir freuen uns auf ein interessiertes Publikum.

Leipziger Buchmesse 2017 – Nachlese

Volles haus im Husky Outdoor Store

Nun ist sie schon wieder vorbei, der Welt renommierte Buchmesse (23.-26.März 2017).

????????????????

Zig-Tausende Besucher drängelten sich in den Messehallen und an den Ständen. Schier unendlich zahlreiche Gespräche wurden geführt. Die Schar der Leseratten nahm kein Ende. Die Lesungen auf der Messe waren durchweg gut besucht. Und da sage noch einer, das Buch habe keine Zukunft !!!!

Doch Leipzig punktet ja nicht nur als Buchausstellung. Jedes Jahr wird sie begleitet von einem riesigen Lesefest. Sowohl in Leipzig und Umgebung, als auch im benachbarten Halle/Saale.

Wie heißt es doch so treffend? „Leipzig liest – Halle liest mit“. Wir durften in beiden Städten eigene Lesungen mit unserem neuesten Werk „Obenauf in Down Under“ zu Gehör bringen. Hierzu eingeladen waren wir auf dem Leipziger Messegelände selbst, im Forum „Sachbuch“ sowie abends dann im Husky Outdoor Store (24.3.). Einen Tag vorher in Halle war dann die Sprachenschule E.L.T. (English Learning Trainers) unser Gastgeber.

Nach der Messe ist vor der Messe. Deshalb dann auf ein Neues vom 15.-18. März 2018.

Leipziger Buchmesse 2017 mit unserem neuen Australienbuch

Unser neues Buch über AUSTRALIEN wird nunmehr der Öffentlichkeit präsentiert – auf der Leipziger Buchmesse vom 23. – 26. März 2017.

Zu finden ist es am Stand des Verlages traveldiary  Halle 3, Stand F214. – Aber nicht nur dort!

Ein bunter Reigen weiterer Aktivitäten gesellt sich hinzu.

Startpunkt ist zunächst einmal Dresden, in der Reisekneipe, Görlitzer Str. 15 HH – Mittwoch den 22. März 2017 um 19.30Uhr starten wir mit einem ersten Reisebericht / Diavortrag zum Thema:

„Tasmanien – Der Grüne Smaragd Australiens“

Weiter geht es in der Händel-Stadt Halle ( Ort: E.L.T. The English Language Trainers GmbH – 06108 Halle, Ludwig-Wucherer-Str. 41) am Donnerstag, den 23. März 2017 um 19.00Uhr mit einer Kombination aus Lesung / Diavortrag. Der Tourabschnitt unseres Reiseberichtes / DiaVortrags unter dem Motto „Kein Krokodil kann klettern“ wird hierbei den Themenschwerpunkt bilden.

Am Freitag, den 24. März 2017 kann man uns dann am Verlagsstand treffen, Halle 3, F214.  Ab 13.30Uhr findet dort die „Signierstunde – meet & greet“ statt. Gleich im Anschluss um 14.30Uhr startet anschließend die „Lesung Forum Sachbuch Halle 3, Stand E2012“.

Dieser Messetag wird abgerundet durch eine weitere Abendveranstaltung in Leipzig, und zwar ab 19.00Uhr im Husky Outdoor Store, Petersteinweg 15. Auch hier hoffen wir, dass Kein Krokodil Klettern kann“.

Für uns den Abschluss bildet dann am Samstag, den 25. März 2017 unsere erneute Anwesenheit am Messestand des Verlages (bis ca. 13Uhr). Warum nicht einmal gemeinsam in allen drei Büchern schmökern, die wir mit traveldiary publiziert haben? In ihnen gibt es viel Auf- und Anregendes zu entdecken, sowohl über Australiens „Obenauf in Down Under“, wie auch über Neuseelands „Suche nach dem Paradies“ und nicht zuletzt in den „5 Jahreszeiten Nordamerika“.

Nordamerika in Bild und Wort

Nordamerika in Bild (Fotoausstellung) und Wort (Reisebericht / DiaVortrag)

California Death Valley

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, von einer doppelten Durchquerung des nordamerikanischen Kontinents.

Florida Key West

In der Fotoausstellung von Gabriele Leichsenring können Sie mitträumen.

Besichtigt werden kann die Ausstellung vom 01. bis 28.Febr. 2017  im Rathaus der Stadt Ahrensburg (während der regulären Öffnungszeiten).

Alaska Denali National Park

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung präsentiert Wolf Leichsenring einen Reisebericht/DiaVortrag zum Thema

„Vom Subtropischen zum Subarktischen“.

Diese Vortragsveranstaltung findet statt am

Mittwoch, dem 01. Febr. 2017 um 19.00Uhr.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Florida Everglades

Die Stadt Ahrensburg und das Ehepaar Leichsenring freuen sich auf viele Gäste.

Adventlicher NEUSEELAND-DiaVortrag

Neuseeland – Inseln aus Feuer und Eis

Wellington - Cristmas Parade
Wellington – Cristmas Parade

Warum nicht einmal einen Adventsnachmittag mit Neuseeland verbringen?

Zu einem ausführlichen Reisebericht / DiaVortrag laden die beiden Reisejournalisten Gabriele und Wolf Leichsenring ein. Sie werden über ihre dreimonatige Wohnmobilreise durch dieses wunderschöne Land berichten.

Mount Cook - Südinsel
Mount Cook – Südinsel

Im ersten Teil widmen sie sich ausführlich der Nordinsel, vom neuseeländischen „Nordkap“ bis hinunter an die Südspitze zur Hauptstadt Wellington.

Im zweiten Teil umrunden wir dann die Südinsel, den Teil Neuseelands, welcher geprägt ist von der Gletscherwelt und dem weltberühmten Fjordland.

waitangi-maori-center-dscn1338Und immer wieder begleitet die Kultur der Ureinwohner, der Maoris die Reise.

Adventliches bei Getränken und Gebäck wird nicht zu kurz kommen (zum Selbstkostenpreis). Zusätzlich nehmen die beiden Weltenbummler Sie mit auf die „Christmas Parade“ in Wellington.

 

Eintritt für DiaVortrag: FREI(willig)

Termin: Sonntag, 11. Dezember 2016 (3. Advent)

Zeit: ab 14.30Uhr (Teil 1), ab ca. 16.00 Uhr Teil 2.

Bleiben Sie, solange sie möchten. Es ist auch möglich, nur an einem Vortragsteil teilzunehmen.

Ort: Bürgerhaus, 23843 Bad Oldesloe, Mühlenstraße 22

60.000km – AUSTRALIEN

koala-mit-jungtier-dscn9496Unsere Reiseeindrücke spiegeln sich nicht nur wider in den zahlreichen Blogs, die wir von unterwegs geschrieben haben, nicht nur in dem Buch, welches im Frühjahr 2017 erscheinen wird. Sondern, wer unsere Australienrundfahrt noch einmal miterleben möchte, der besuche uns doch zu einem oder mehreren der fünf verschiedenen DiaVorträge. kaenguru-dscn1607

Hier ihre Titel:

AUS 1 – Der Grüne Smaragd Australiens – TASMANIEN. 

AUS 2 – Vom Urwald ins Outback – Australiens Süden

krokodil-img_20160510_105541AUS 3 – In den Tropischen Norden – Australiens Ostküste

AUS 4  – Kein Krokodil Kann Klettern – Australiens Norden

AUS 5 – Durchlöcherte Einsamkeit – Australiens Westen

emu-dscn0230Wann und Wo wir unsere Reiseberichte / Diavorträge (nicht nur über Australien) präsentieren, steht auf dieser Website unter Termine.

Vielleicht treffen wir uns  ja mal auf einer unserer Veranstaltungen.

Bis dann

K&K 82 – Juwelen zum Finale

Der letzte Tourenabschnitt liegt vor uns. Rund 350km verbleiben noch von Augusta am Cape Leeuwien bis nach Perth / Fremantle, von wo aus unser Wohnmobil  rückverschifft wird nach Deutschland. Auch diese finale Teilstrecke ist noch einmal gespickt mit touristischen Juwelen.

Jewel Cave
Jewel Cave

Auf den ersten Besichtigungsedelstein treffen wir gleich etwas nördlich von Augusta, auf der Cave Road. Damit ist das Stichwort gegeben. In der Region gibt es mehrere Höhlen zu besichtigen. Entlang der Cave Route durch die Margaret River Region öffnen sie dem Besucher ihre  Höhlenzugänge, die Ngilgi Cave, die Mammouth Cave, die Lake Cave und die Jewel Cave.

Die letztere, die Juwelenhöhle, gilt als größte in Westaustralien. Rund 600 Stufen sind treppauf treppab zu bewältigen, um sich diesem optischen Wunderland hingeben zu können. Eine 90-minütige Höhlentour führt vorbei an riesigen Stalagniten, an Sandsteinvorhängen, an Felsformationen, die aussehen wie Orgelpfeifen oder wie ein gefrorener Wasserfall. Geschickte Ausleuchtung unterstützt den Eindruck einer verwunschenen Welt. Vorbei führt der Höhlenmarsch weiter am steinernen „Korallenriff“ mit Unterwasserimpressionen. Die Höhle selbst soll einige Millionen Jahre alt sein. Entdeckt wurde sie allerdings erst in den 1950ger Jahren.

Busselton - Underwater Observatory
Busselton – Underwater Observatory

Die Margaret River Region strotzt nur so vor Weingütern. Die „Höhlenstraße“  könnte ebenso gut „Weinstraße“ genannt werden. Dieser Weintourismus läuft schließlich konzentrisch im Ort Margaret River zusammen.

Bunbury
Bunbury

Als Endpunkt der „Cave Road“ gilt der kleine Ort Dunsborough. 15km nördlich vom Ortskern treffen wir auf das Pendant zum Cape Leeuwien, das mit ebenfalls strahlend weißem Leuchtturm bestückte Cape Naturaliste. Welche Landspitze gibt sich spektakulärer? Das muss nicht entschieden werden. Beide Kapps lohnen den Anfahrtsweg.

Die Abkürzung „B&B“ steht an dieser Küste nicht so sehr für „Bed & Breakfast“ sondern für die beiden folgenden Küstenorte Busselton & Bunbury. 1,841km weit ragt die Jetty in Busselton in den Indischen Ozean hinein, ist somit die längste in Westaustralien. An ihrem Ende heißt es nicht einfach umkehren und sich vom kühlen Frühlingswind nun von der anderen Seite durchpusten zu lassen. Wem der Weg zu weit oder zu kalt ist, der nehme die Mini-Eisenbahn für Hin- und Rückweg. An der Spitze der Seebrücke wurde ein einzigartiges Unterwasserobservatorium gebaut. Auf mehreren Etagen mit Sichtfenstern beobachten wir so die Unterwassermikrowelt zwischen den Brückenpontons. Es ist erstaunlich, welch reges Treiben dort unten in acht Metern Tiefe herrscht, nicht Aquarium, sondern realistische Meeresfauna und –flora. Wie uns unsere Fremdenführerin erläutert, bedarf es eines Zeitraumes von 10 – 12 Jahren, um an den Pontons diese Art von Korallenwelt entstehen zu lassen.

Hoch oben auf einem der zahlreichen Hügel Bunburys thront sie, die immense Bischofskirche St. Patrick’s Cathedral. In ihrer modernen Pracht (2011 eingeweiht als Ersatz für die marode Kirche aus dem 15. Jahrhundert) beherrscht sie die städtische Skyline. Außen wie innen präsentiert sie sich als optischer Juwel.

Dolphin Watching
Dolphin Watching

Westaustraliens zweitgrößte Stadt Bunbury (knapp 65.000 Einwohner) kann zusätzlich zu seinen  malerischen Küstenausblicken, seinem Leuchtturm im Schachbrettmuster, dem Boardwalk durch Mangrovenwälder rund um das Leschenault Inlet oder dem belebten Cappuccino Strip (Victoria Street)  mit Stolz verweisen auf sein Dolphin Discovery Center (www.dolphindiscovery.com.au) . Ähnlich wie im nördlichen Monkey Mia kommen auch hier die Delphine in die Bucht geschwommen zur Interaktion mit den Menschen. In der Ausstellung selbst erfahren wir viel  Wissenswertes über Kraken, Haie und Schildkröten. 15-minütige Filmstreifen, zum Teil im 3-D-Format, veranschaulichen hervorragend die Unterwasserwelt.

Mandurah - Canal Cruise
Mandurah – Canal Cruise

Die Delfin-Praxis erleben wir dann später auf der „Eco Cruise“. 90 spannende Minuten lang kreuzen wir durch die Gewässer der Koombana Bay. Die erste Delfinsichtung lässt nicht lange auf sich warten. Kein Wunder, denn in der Bay haben seit Jahren rund 200 Exemplare ihren festen Wohnsitz. Sie leben dort in einer ständigen Delfinkolonie und scheinen sich pudelwohl zu fühlen. Der nahe Industriehafen von Bunbury scheint sie nicht zu stören. „Im Gegenteil!“, erklärt uns der Skipper, „Durch das ständige Ein- und Auslaufen der Frachter werden so viele Nährstoffe und Fischschwärme aufgewirbelt, dass die Delfine nicht lange nach Futter suchen müssen. Also, wer ein brillantes Delfin Watching erleben möchte, im Discovery Center bietet sich dafür eine hervorragende Gelegenheit.

Mandurah - Palazzo
Mandurah – Palazzo

Europa nähert sich uns merklich in Riesenschritten An der Südküste bei Albany erspähten wir ja bereits dänische Anflüge durch die Ortsbezeichnungen  Denmark und Bornholm. 100km südlich von Perth / Fremantle hallt es nun italienisch wider. Sorrento nennt sich ein Stadtteil im nördlichen Bereich von Perth. San Remo hingegen erstrahlt in der Küstenstadt Mandurah. Damit nicht genug. Diese adrette Kleinstadt gibt sich modern venezianisch. Wie im alten, ehrwürdigen Venedig durchziehen unzählige Kanäle den Ort. Sie wirken nicht  nur wie ihr europäisches Vorbild, sie nennen sich auch Venetien Canals.

Mit Mandurah Cruises (www.mandurahcruises.com.au) gleiten wir knapp 90 Minuten als „Dolphin & Scenic Canal Cruise“ durch die Welt der Villen und Palazzi. Mancher Architekt muss den ursprünglichen Venedig-Stil ausgiebig studiert haben, so stark ähneln manche Gebäude ihren Vorbildern hier im fernen Australien. Fast könnte man meinen, unter der originalen „Seufzerbrücke“ hindurch zu fahren. Alles eben nur nicht viel älter als 20 Jahre. Cruise und Stadt stellen ein wirkliches Erlebnisjuwel dar, das wir gern weiterempfehlen.

Rockingham - Memorial
Rockingham – Memorial

Nach Italien schimmert es schließlich auch noch griechisch unter australischem Westküstenflair hervor. Nur noch 40km südlich von Perth / Fremantle, in Rockingham, ist der zentrale Memorial Park mit einem Kreis aus hohen, griechischen Säulen geschmückt. Er sieht aus wie eine runde Akropolis ohne Dach.

Penguin Island
Penguin Island

Die Hauptattraktion in der Stadt mit überbordender, malerischer Küstenlinie befindet sich wenige Kilometer außerhalb, im spektakulären Shoalwater Islands Marine Park. Nach zehnminütiger Fährüberfahrt legen wir auf der vorgelagerten Penguin Island an. Auf dieser Miniinsel (2km Rundgang) lebt die größte Minipinguinkolonie Westaustraliens. Rund 600 Brutpaare sichern den Bestand. Um diese Pinguinkolonie zu schützen, wurde auf der Insel ein kleines Research & Discovery Center errichtet.

Blue Penguins
Blue Penguins

Die Ehrenamtler kümmern sich um ausreichende Anzahl an Brutmöglichkeiten. Außerhalb der Brutsaison werden in ihm verwaiste Pinguinjungen aufgezogen, bevor man sie ins freie Leben entässt. Besucher können der drei Mal täglichen Fütterungszeremonie beiwohnen. Zur Erforschung der umliegenden Inselwelt und Gewässer des Marine Park lädt Penguin Island Cruises (www.penguinisland.com.au)  mit ihrem Glassbottom Boat ein zur „Penguin & Sea Lion Cruise“. Penguin Island auch dieses Inseljuwel sollte nicht ausgelassen werden.

Wer erinnert sich an das Anfangskapitel unserer Australienberichte? Wir hatten es überschrieben mit „Es begann als Gefängnis – Sydney“ (vgl. K&K30).

Am Endpunkt unserer Australienrundfahrt, in Fremantle, könnten wir eigentlich einen ähnlichen Kapiteltitel wählen. Denn auch an diesem historischen Ort spielt die Geschichte der ehemaligen Sträflinge eine gewichtige Rolle. Näheren Einblick hierzu erhalten wir im „Fremantle Prison – The Convict Establishment“ während der „Great Escape Tour“.

Wir benötigen keine Fluchtmöglichkeit, um nach Europa, nach Deutschland zurückzukehren.

Fremantle - Containbow
Fremantle – Containbow

Unter dem neun Tonnen schweren Fremantle Container-Kunstwerk, dem in Regenbogenfarben gehaltenen „Containbow“ seufzen wir noch ein wehmütiges bye-bye.  Anschließend geht es zur Verladung unseres Wohnmobils zum Fremantle Hafen, wo der Roll-On-Roll-Off-Ozeanriese bereits wartet. Abschließend heißt es,  das Flugzeug zu besteigen.

Bye Bye
Bye Bye

Bereits in der Luft winken wir nach neun Monaten Rundtour dem  bezaubernden australischen Kontinent noch einmal ein herzliches AUF WIEDERSEHEN zu.

K&K 81 – Unter KathedralenKuppeln

Westlich von Albany fühlen wir uns streckenweise fast wie in Europa. Denn Denmark liegt nicht mehr weit. Vorher passieren wir noch Bornholm. Die Landschaft ähnelt derjenigen von Jütland, grün, wellig, fruchtbar. Und in diese scheinbare Unberührtheit der Küstennatur sind sie eingenistet, die Minisiedlung Bornholm und die Kleinstadt Denmark. Für uns sind sie Durchgangsstationen auf dem Weg quer durch The Great Southern (touristische Bezeichnung) in die dichten  Eukalyptuswälder mit den riesigen Karribäumen.

Raue Südküste
Raue Südküste

Der Southern Coast Highway / HWy 1 verläuft nicht direkt an der Küste, wie man auf Grund des Namens erwarten könnte. Um den Southern Ocean immer wieder zu Gesicht zu bekommen, nehmen wir die kleinen Abstecher-Straßen zum Meer. Die meisten weisen zwar nur Unsealed Road auf, aber es bleiben immer noch genügend Teerstraßen übrig. Oft führen diese Stichstraßen durch National Parks wie z.B. den West Cape Howe NP, die Peaceful Bay oder den William Bay NP. Geprägt werden alle diese Parks durch Dünen, auf denen dichtes, fast undurchdringliches Buschgestrüpp wuchert. Die sicherlich zeitintensiven Abstecher lohnen. Der raue südliche Ozean bietet immer wieder ein bezauberndes Schauspiel der sich brechenden Wellen an den zahlreichen schroffen Kliffs. Soviel ständige Meeresunruhe, auch bei vermeintlicher Windstille, sucht ihresgleichen.

Einfahrt ins Tal der Riesen
Einfahrt ins Tal der Riesen

Als hauptsächliches Ziel steuern wir „Das Tal der Riesen / The Valley of the Giants“ an. Seine Bezeichnung erhält dieser dichte Wald eben durch die riesenhaften Karribäume, eine hier außerordentlich weit verbreitete Art des Eukalyptus. In 70m Höhe wölbt sich dann eine dichte Baumkrone und verschließt den Blick auf den Himmel.

„Surely“, argumentiert der australische Naturforscher Vincent Serventy, „there can be no greater cathedral than forests such as those of the karri / Sicherlich gibt es keine größere Kathedrale als diejenige in den Wäldern von Karribäumen“. So wandeln wir nunmehr unter schier endlosen Kathedralenkuppeln.

Die Bodenwanderung ist die eine Sache, die Vogelperspektive auf diese Kathedralenkuppeln die andere. Diese Gelegenheit mit dem „Blick von oben“ erhalten wir kurz vor dem Ort Walpole beim „Tree Top Walk“. 40m hoch führt der schwankende Brückensteg hinauf in die Baumkronen. 600m Vogelperspektive gönnt er uns auf die uralten, bis 400 Jahre lebenden Karribäume. Sie werden auch Red Tingle genannt wegen ihrer faserreichen, grauroten Rinde, welche sich regelmäßig abschält. Lange, große Rindenfetzen hängen an den Stämmen herab wie Schalen einer halb gepellten Banane.

Tree top Walk
Tree top Walk

Wieder festen Boden unter den Füßen durchschreiten wir das Tor zum „Ancient Empire / Altes Reich“. Hier stehen die Urahnen der Karris in dichter Formation. Je höher ihr Alter umso ausgehöhlter ragen sie empor. Die dicksten Stämme, die bis zu 20m Umfang erreichen, bilden nicht nur Baumhöhlen, sondern auch mannshohe Durchgänge. So vergeht rasch ein halber Tag inmitten der kathedralen-ähnlichen Wildnis.

Karribaum
Karribaum

Wie im Outback oft erlebt weisen auch hier an der Südküste die eigentlich unscheinbaren, vom Tourismus nur bedingt geküssten Orte immer eine kleine Besonderheit auf. Denmark könnte als das Mekka für Naschkatzen gelten mit seinem Temptations Gourmet Café, der Toffee Factory und dem Chocolat Outlet. Die Gemeinde Walpole hält es dagegen eher mit der Kunst. Nur wenige Kilometer entfernt lassen wir den „Swarbrick Art Loop“ nicht aus. Kunstobjekte, eingefügt in Wildnislandschaft betrachten wir auf einem rund einen Kilometer langen Waldrundgang. Der Gallerist „Natur“ hilft den Künstlern, ihre Kunstwerke gebührend zur Geltung kommen zu lassen. Wenn man schon in dieser Australienecke weilt, man sollte sich diesen Kunstgenuss nicht entgehen lassen.

Walpole - Wildniskunst
Walpole – Wildniskunst

Die touristische Bezeichnung der Region wechselt auf „Southern Forests“. Die Landschaft bleibt wie gehabt, wenn man nicht rechnet, dass die Wälder dichter werden. Allerdings nimmt die Anzahl der ausgewiesenen National Parks zu. Auf der linken Straßenseite lesen wir so „Shannon NP“, genau gegenüber auf der rechten „Mount Franklin NP“. So geht es ununterbrochen, als ob dieser Küstenabschnitt ein einziger National Park ist. Mittendrin in dieser Naturschutz-Gebietsansammlung finden wir dann die Waldgemeinde Northcliffe. In diesem Dorf gibt es wiederum einen besonderen Anziehungspunkt zu erwähnen.

Northcliffe - Wildniskunst
Northcliffe – Wildniskunst

Gleich hinter dem Visitor Center beginnt der  „Understory Artworks Trail“ (www.understory.com.au) . Mehr als 50 nationale und internationale Künstler haben diesen 1,5km langen Rundgang mit ihren Kunstwerken bestückt. Wie in Walpole sind die Werke in die Wildnis der Natur integriert, manchmal so angepasst, dass wir sie erst auf den zweiten Blick entdecken können. Wie deuten es die Künstler in ihrer erläuternden Broschüre? Sie schreiben: „Skulpturen, Geschichten, Poesie und Musik erforschen unsere Verbindung mit der Natur und dem Geist an solch einem Ort“. Optisches, Literarisches und Akustisches hüllen diesen besonderen Ort in eine verklärende Atmosphäre ein. Diese Stimmung legt sich nach dem Kunstgenuss erst allmählich wieder, als wir in Richtung Windy Harbour, 25km südlich von Northcliffe, weiterfahren. Unterwegs passieren wir die aus dem Wald hervorlugende und die Baumkronen überragende Granitformation Mount Chudalup. Sie gehört, wie viele andere Berge auch, zum ausgedehnten Küstennationalpark  D’Entrecasteaux. Hoch hinauf folgen wir der Straße zum Leuchtturm auf dem windigen Point D’Entrecasteaux.

Unter KathedralenKuppeln
Unter KathedralenKuppeln

Ein weiteres Mal tauchen wir ein in die Kathedralenbaumwelt. Die Kleinstadt Pemberton, ebenfalls Waldort mit Akzent auf Holzwirtschaft, bietet eine Triebwagenfahrt ins Dickicht des Karribaumurwaldes an. Unter den grünen Kuppeln rumpeln wir mit 20km/h über mehrere abenteuerliche Holzbrücken aus der Pionierzeit bis zu den Stromschnellen „Cascades“ im Gloucester National Park. Während der 15-minütigen Fahrtunterbrechung gönnen wir uns einen Rundgang um die Stromschnellen. Anschließend rattern wir im Gleisstakkato zurück zum Ausgangsort. Der Gloucester National Park umschließt fast den gesamten Ort. Nur wenige Kilometer entfernt stoßen wir auf den höchsten Karribaum der Region, den Gloucester Tree (96m hoch). Dem armen Baumriesen wurden allerdings unzählige stabile Eisenstäbe in den Stamm getrieben, damit Kletterwütige die Möglichkeit haben,  die Aussichtsplattform in 70m Höhe zu erklimmen. Erstaunlich relativ reges Treiben herrschte auf der Spiralleiter. Ehrlich gesagt war diese Kletterspirale in erster Linie nicht für touristische Aktivitäten ausgelegt. Die kamen erst später. Ursprünglich kletterte ausschließlich der Waldbrandbeobachter auf den luftigen Ausguck.

Southern Ocean
Southern Ocean

Nach Stromschnellen und Kletterbaum treffen wir auf der Weiterfahrt zum Cape Leeuwien noch auf einen richtigen Wasserfall, die Beenelup Falls im gleichnamigen National Park. Auch um ihn wandern wir wieder herum auf dem ausgewiesenen Loop über eine stark schwankende Hängebrücke und unzähligen Treppenstufen.

Indian Ocean
Indian Ocean

Gegen Abend ist unser Ziel erreicht, das Städtchen Augusta am windig-stürmischen Cape Leeuwien. Weithin sichtbar glänzt der strahlend weiße 39m hohe Leuchtturm in der Sonne. Er gilt als höchster Leuchtturm Australiens. Natürlich wird auch dieses besondere Kapp durch den Nationalparkstatus geschützt. An diesem denkwürdigen Ort steht der Betrachter an der Grenzlinie zwischen Southern Ocean und Indian Ocean. Direkt an der Kappspitze treffen die beiden Meeresströmungen aufeinander.

Cape Leeuwien
Cape Leeuwien

Weiter westlicher und südlicher geht es nun nicht mehr. Der Kontinent endet am Cape Leeuwien. Somit bleibt uns jetzt nur noch die nördliche Westküstenrichtung übrig nach Perth/Fremantle zur Rückverschiffung unseres Wohnmobils.

DIAVORTRÄGE über AUSTRALIEN komplett

Königslöffler
Königslöffler

Buchstäblich eine ganze Hand voller mitreißender Reiseberichte / Diavorträge können wir nunmehr präsentieren. Auch die Ausgabe Nr. 5 steht jetzt bereit.

AUS 5 – Durchlöcherte Einsamkeit – Australiens Westen

Dieser Vortrag rundet den Strauß unserer Diavorträge über den 5. Kontinent ab.

Hier die anderen vier:

AUS 1: TASMANIEN – Der Grüne Smaragd Australiens. 

AUS 2: Vom Urwald ins Outback – Australiens Süden

AUS 3 – In den Tropischen Norden – Australiens Ostküste

AUS 4  – Kein Krokodil Kann Klettern – Australiens Norden